Streckenverlauf und -beschreibung, Geschichte, aktuelles und historische Aufnahmen
Mit diesem Beitrag sollen die Informationen aus den uns bekannten bisherigen Veröffentlichungen (s. Quellenangaben) zusammengeführt und durch Wissen unserer Vereinsmitglieder und Freunde ergänzt werden. Für Hinweise und Unterlagen, ganz besonders für Pläne und Bilder, sind wir immer dankbar. Dieses gesammelte Wissen hilft uns auch unsere Modellbahnanlage "Kahlgrundbahn" zu einem zeitgeschichtlichen Anschauungsobjekt auszubauen.

Kursbuchstrecke: 642 (ex 285d, 416a,c,k, 557)
Streckennummer: 9361
Streckenlänge: 23 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h

Bahn-km
0,0 Bhf Kahl am Main (111,05 mNN): Übergabebahnhof zur DB, am Prellbock von Gleis 12 im KVG-Bahnhofsteil liegt der Kilometer 0,0 der Kahlgrundbahn. Der Lokalbahnhof liegt gegenüber den DB- Anlagen und war ursprünglich mit einer Weiche angeschlossen. Die KEAG besaß ein 1946 verkauftes Mehrzweckgebäude am nordwestlichen Bahnsteigende. Darin waren die Bahnagentur, eine Gastwirtschaft und Dienstwohnungen untergebracht. Das Gebäude wurde 1982 abgerissen, an dessen Stelle befindet sich nun ein Parkplatz. 1902 wurde ein Anschlußgleis kurz hinter der Bahnhofsausfahrt zu den Zementwarenfabriken und einer Sand- und Kiesgrube verlegt, nach dem Verkauf der Grube 1922 an die Gemeinde Kahl wurde das Gleis wieder abgebaut. 1937 bekamen die Möbelwerke Kübel und 1943 die Matra-Metallwerke je einen im Bahnhofsbereich abzweigenden Gleisanschluß. Der Anschluß Möbelwerk Kübel wurde 1974 aufgegeben, der Anschluß zur Fa. Linde (ehem. Matra-Metallwerke) existierte bis 1995. Ein 1946 erbauter Fußgängertunnel verband die Gleise 12 und 13 des Lokalbahnhofs mit den Gleisen 2 und 3 der Staatsbahn und dem DB-Empfangsgebäude. Zeitgleich errichtete die KEAG auf ihrem Bahnsteig ein neues Dienstgebäude. Das Gleis 12 dient als Ein- und Ausfahrgleis, Gleis 11 war hinter der Weiche 16 Ladegleis, hinter der Weiche 19 Abstellgleis. Ebenfalls Abstellzwecken dienten die Gleise 13 und 14. Die Gleise 5 und 11 sind Übergabegleise und Gemeinschaftsanlagen der KVG und DB. Im Jahr 1997 wurden die Gleisanlagen umgebaut und Lichtsignale aufgestellt, um den direkten Übergang der Züge Richtung Hanau zu ermöglichen. Gleichzeitig wurde ein Mittelbahnsteig errichtet.

1,1 Hp Kahl-Kopp/Heide: In den 50-iger Jahren bei der Fa. Kopp errichtet, unmittelbar am Haltepunkt ein Bahnübergang mit Schranke und Lichtzeichenanlage.

2,5 Hp Alzenau Forelle/Giesbert: kurz vor der Brücke der A45 über die Bahn und Strasse, aufgegeben Mai 2000.

3,7 Hp Alzenau Industriegebiet: ab 1988 bis 2001.
4,4 HP Alzenau Mahle: von 1976 bis 2001. Beide Haltepunkte durch den neuen HP Hebel,der jetzt Alzenau Nord heißt, ersetzt.

4,6 Anschluß Mahle: über das Gleis war auch das EDEKA-Lager angeschlossen, 1996 aufgegeben. In der Rosengartenstr., die vom Gleis gequert wurde, liegen noch Gleisreste.

5,0 Bhf Alzenau, Kreuzungsbahnhof, 2 Rückfallweichen, Überhol- und Ladegleise, Lagerhaus (heute anderweitig genutzt)
5,7 Hp Alzenau Burg
6,5 Anschluß Ziegelei Zeller, bis 1955
7,0 Hp Kälberau
8,5 Bhf Michelbach, Kreuzungsbahnhof mit Mittelbahnsteig ab 1997, 2 Rückfallweichen
9,7 Hp Herrnmühle, ab 1902
11,0 Anschluß Hahnenkamm, Anschluß TRIA bis 1966
12,4 Bhf Niedersteinbach, Kreuzungsbahnhof mit 2 Rückfallweichen
13,4 Hp Mömbris-Strötzbach
14,7 Bhf Mömbris, früher Mömbris-Mensengesäß, 1978 Bahnhof verlegt, Überhol- und Ladegleis
17,0 Bhf Schimborn, Nebengleis
18,5 Hp Königshofen
20,5 Bhf Blankenbach, früher Großblankenbach, Nebengleis
22,0 Anschluß Langenborn, Anschluß mit Drehscheibe für Ziegelei Sander bis 1928, anschl. für Sägewerk Kihn bis 1954
23,0 Bhf Schöllkrippen, Kopfbahnhof, Neben- und Ladegleise, Anschluß mit Drehscheibe zu den beiden Baywa-Lagerhäusern bis 1966, Sitz der Direktion, Zugleitung, Betriebswerkstätte für Bahn und Busbetrieb, 1998 neuer Omnibus-Betriebshof mit Verwaltungsgebäude

Der Bahnbau
Die Eröffnung des Bahnbetriebes im Kahlgrund brachte dem vorher verkehrsmäßig sehr abgelegenen Landstrich einen großen Umbruch. Die Arbeiter konnten nun ohne beschwerliche und weite Fußwege Arbeitsplätze in den benachbarten Städten erreichen, immer größer wurde dort die Zahl der Arbeitnehmer aus dem Kahlgrund. Geld kam in die Gegend, die Bautätigkeit regte sich, die Darlehenskassenvereine entfalteten sich und landwirtschaftliche Lagerhäuser konnten gebaut werden. Der Aufschwung begann, der Kahlgrund war aus seinem Dornröschenschlaf erwacht.
Wie aber sah es im Kahlgrund vor dem Bahnbau aus? Die Postkutsche auf miserablen Wegen stellte das einzige öffentliche Verkehrsmittel dar, nach einer solchen Fahrt schmerzte einem der ganze Körper noch tagelang. Die Kapazität der Postkutschen war sehr begrenzt, häufig kam es vor, daß man aus Platzmangel heimlaufen mußte. Die Bauern des Kahlgrundes schleppten ihre Erzeugnisse auf dem Buckel oder im Handwagen zu den Märkten in Aschaffenburg, Hanau oder Frankfurt. Ab 1842 diente ein spezieller Postwagen, der "Karriolwagen" dazu, der Eisenbahn Reisende zuzuführen und vom Bahnhof aus das Land zu versorgen. 1854 hatte die Bahn von Frankfurt über Hanau Kahl erreicht und damit den Anschluß an die Bayerische Ludwigs-Westbahn (Bamberg-Würzburg-Aschaffenburg-Kahl) hergestellt. Im März 1881 hatten die Distriktsräte von Alzenau und von Schöllkrippen beim Königlichen Haus in München eine Petition eingereicht, in der die Erstellung einer Bahnlinie aus dem Kahlgrund zur Ludwigs-Westbahn erbeten wurde, um die wirtschaftliche Not der Kahlgrundbevölkerung zu lindern. Doch auch das Lokalbahngesetz, im April 1884 von der Abgeordnetenkammer beschlossen, brachte zunächst für den Kahlgrund keinen Fortschritt. Das Königreich Bayern hatte kein Interesse an einem Anschluß in Kahl, der sich in Richtung Hanau, also ins "hessische Ausland" ausrichten würde. Ein Bahnbau in Richtung Aschaffenburg war jedoch aus geographischen Gründen völlig ausgeschlossen.
Endlich, am 23. Oktober 1897, erhielt der Ingenieur Hermann Christner aus Hanau, Eisenbahnbau- und Betriebsunternehmer, die Konzession zum Bau einer Bahn von Kahl nach Schöllkrippen, ausgefertigt am 17. September 1897 "Im Namen seiner Majestät des Königs".
Mit dem Bau wurde im Januar 1898 an zehn Stellen auf der ganzen Linie begonnen. Dies geschah, um den Kahlgründern schon im Winter Arbeit zu verschaffen. An fünf Felswänden donnerten die Sprengungen, um das Gestein zum Bau des Bahnkörpers zu gewinnen. Bereits Ende Oktober 1898, nach nur zehn Monaten, war der Bau vollendet und die landespolizeiliche Abnahme konnte erfolgen. Der ganze Kahlgrund prangte im Fahnenschmuck und auf allen Bahnhöfen wurde der Eröffnungszug freudig begrüßt.
Der Bahnbau verschlang die ahnsehnliche Summe von 1.655.322,- Mark. Als der Bürgermeister von Niedersteinbach dem Erbauer in bewegten Worten für das viele Geld dankte, das er in den Kahlgrund gebracht hat, entgegnete Christner: "Ja, mir haben sie die Haare nicht schlecht geschoren." (nach Karl-Peter Seitz und Wilhelm Scherer, 100 Jahre Kahlgrundbahn)
Insgesamt wurden 25,6 km Gleise verlegt, mit einer größten Steigung von 10 ‰ und einem kleinsten Kurvenradius von 250 m. Die vom Eisenwerk Kraemer aus St. Ingbert gelieferten Schienen hatten ein Gewicht von 25 kg/m, wurden auf eisernen Unterlegplatten verlegt und durch Hakennägel mit den Holzschwellen verbunden. Die Kahl mußte an sechs Stellen überquert werden, hinzu kamen zahlreiche Zuflüsse, insgesamt waren zehn Brücken und 110 Durchlässe bis zu einer lichten Weite von 2 m notwendig. Auf den acht Stationen wurden 34 ausnahmslos ortsbediente Weichen verlegt. Das Verwaltungsgebäude, der Lokschuppen mit vier Ständen und die Werkstatt befanden sich in Schöllkrippen.
Der Fuhrpark bestand aus den Lokomotiven KAHL und ALZENAU, Zweikuppler von Krauss, mit den Betriebsnummern 1 und 2. An Personenwagen standen ein BCi, fünf Ci- und ein PwPost zur Verfügung. Bereits 1899 folgten drei weitere Ci, die Wagen waren in der Reihenfolge ihres Eintreffens von 1 bis 10 numeriert worden. Der Güterwagenpark setzte sich zusammen aus 15 Klappdeckelwagen für den Kalktransport, 8 offenen und 3 gedeckten Wagen, alle mit einer Tragfähigkeit von 10 t. Im übrigen kamen im durchgehenden Verkehr immer auch Wagen der Staatsbahn auf die Kahlgrundbahn.

Die ersten 50 Jahre
Da das Königreich Bayern keine Subventionen für den Bahnbau gewährte, mußten die gesamten Baukosten und der Grunderwerb von Christner aufgebracht werden. Zu seiner Entlastung gründeten seine Unterstützer Richard Fiedler, Friedrich Sandner, Erich Göpfert und Ludwig Bierbrauer im August 1898 die "Eisenbahn- und Industrie-Aktiengesellschaft", deren Vorsitzender Hermann Christner wurde. Neben der Bahn betrieb das Unternehmen Kalksteinbrüche in Eichenberg mit einer nach Großblankenbach führenden Drahtseilbahn. Schon 1899 wurde an der Strecke oberhalb Großblankenbachs ein großer Ringofen gebaut, in dem man Dolomite und Kalk zu hydraulischem Schwarzkalk brannte.
Der Abdruck des Geschäftsberichtes von 1903 in "100 Jahre Kahlgrundbahn" gibt einen guten Einblick in die ersten Betriebsjahre:

Bericht über das fünfte Geschäftsjahr der Eisenbahn- und Industrie-Gesellschaft vom 1. Januar bis 31. Dezember 1903
Die Geschäftsergebnisse des Betriebsjahres dürfen als zufriedenstellende bezeichnet werden. Sämtliche Betriebe funktionierten gut. Absatz war genügend vorhanden und Störungen entstanden nicht.
Gegen das Vorjahr betrugen
die Mehreinnahmen im Eisenbahnbetriebe Mk. 14.746,34
die Mehrausgaben im Eisenbahnbetriebe Mk. 3.716,53
der Mehr-Reingewinn im Eisenbahnbetriebe Mk. 11.029,81
Der Reingewinn im Ringofenbetriebe erhöhte sich gegen das Vorjahr um Mk. 15.083,28
Der Reingewinn im Steinbruchbetriebe Hahnenkamm und Cementwarenfabriken war bis jetzt noch unbedeutend, dafür brachten uns diese Betriebe nicht unbedeutende Eisenbahnfrachten.
Nachdem die Geleise und Anlagen der Staatsbahn in Kahl umgebaut wurden, mußten auch unsere Geleise und Weichen vermehrt werden, wodurch sich das Bahnanlage-Conto um Mk. 19.394,26 erhöhte. Es ist jedoch die Abrechnung bei der Kgl. Preuß. Staatsbahn über den Umbau noch nicht abgeschlossen und wird sich dieser Betrag noch etwas ermäßigen.
Durch Einbauen von Ventilen im Ringofen, Erwerb einer Wegefläche zum Ausbrechen von Steinen in Eichenberg, Ankauf einer kleinen Dampfmaschine zum Antriebe des Kohlenaufzuges im Ringofen, sowie Mühlenerweiterung im Ringofen, erhöhte sich das Ringofenanlage-Conto um Mk. 4.332,40.
Die Steinzerkleinerungsanlage im Steinbruch Hahnenkamm wurde pro 1903 fertiggestellt und für Zerkleinerungsmaschinen etc. der Betrag von Mk. 13.168,25 gezahlt.
Die Neubauten der Cementwarenfabriken wurden ebenfalls fertig gestellt und die noch fehlenden Maschinen und Formen beschafft. Es wurde hier der Betrag von Mk. 38.030, 62 in Zugang gebracht.
Zur Beschaffung von Mitteln für die Anlage und den Betrieb der Cementwarenfabriken wurde ein Anlehen von Mk. 100.000 auf fünf Jahre unkündbar gegen Schuldschein aufgenommen.
Um die Generalversammlung eventuell an einem anderen Orte als Schöllkrippen abhalten zu können, wurde entsprechende Statutenänderung beantragt.
Ferner wurde Abänderung der Firma in "Kahlgrund-Eisenbahn-Actien-Gesellschaft" in Vorschlag gebracht.
Die Bilanz, sowie die Gewinn- und Verlustrechnung pro 31. Dezember 1903 weisen den Vermögensstand der Gesellschaft nach.
Schöllkrippen, den 31. Dezember 1903
Der Vorstand der Eisenbahn- und Industriegesellschaft, Akt.-Ges., Fr. Sander
Organe der Gesellschaft
Vorstand: Herr Betriebsdirektor Fr. Sander in Schöllkrippen
Aufsichtsratmitglieder: Herr Rentier Herm. Christner, Hanau, Vorsitzender; Herr Fabrikant Heinrich Brüning, Hanau, Stellvertreter des Vorsitzenden; Herr Fabrikant August Brüning, Hanau; Herr Kaufmann Heinrich Ott, Hanau.
Aktien-Kapital
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt: Mk. 1.260.000,-, eingestellt in 1260 Stück Aktien à Mk. 1.000,- , welche auf die Inhaber lauten.
Außerdem hat die Gesellschaft für Mk. 500.000,- Partial-Obligationen ausgegeben, welche mit 4 % verzinst werden und mit Mk. 101,- rückzahlbar sind. Die Amortisation der Partial-Obligationen beginnt am 1. Januar 1905.
Statistische Übersicht über die Bahnanlage und die Betriebsmittel
Bahnplanum: ...


1997 bis heute
Historisch und kursbuchtechnisch beginnt die Kahlgrundbahn erst in Kahl (Main), die Züge aus bzw. nach Schöllkrippen sind seit 1997 jedoch fast ausschließlich zum Hanauer Hauptbahnhof durchgebunden, wo mittels der S8 und S9 der S-Bahn Rhein-Main ein direkter Anschluss nach Frankfurt (Main) besteht. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund, in dessen Tarifgebiet die Züge bis zum Bahnhof Großkrotzenburg verkehren, führt die Kahlgrundbahn in seinen Fahrplänen als Linie 56.

Vom Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2005 bis zum 12.12.2015 wurde der Verkehr von der Hessischen Landesbahn HLB durchgeführt, die nach einer von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund gemeinsam durchgeführten Ausschreibung im Jahr 2003 den Auftrag zur Bedienung der Kahlgrundbahn für die nächsten zehn Jahre erhalten hatte. Auf der Strecke wurde von Montag bis Freitag ein durchgehender Stundentakt angeboten, am Wochenende – verdichtet durch einige Verstärkerzüge am Samstag – im Zwei-Stunden-Takt gefahren. Jährlich ergab sich eine Betriebsleistung von 300.000 Zugkilometern, die von rund einer Million Fahrgästen genutzt wird.
Die HLB Hessenbahn beschaffte für die Bedienung der Strecke sechs neue Dieseltriebwagen des Typs „Desiro Classic" von Siemens TS. Die mit dem Schriftzug „HLBahn" gekennzeichneten Züge sind in silbergrau, rot und gelb, den üblichen Unternehmensfarben der HLB, gehalten und wurden in der Werkstatt der Butzbach-Licher Eisenbahn – ebenfalls ein Teilbereich der HLB – gewartet.

Mit dem Ablauf des Betriebsvertrags der HLB folgte eine erneute Ausschreibung, aus dieser ging die Westfrankenbahn als neuer Betreiber hervor. Zum Fahrplanwechsel am13.12.2015 wechselte der Betrieb von der HLB zur Westfrankenbahn.

Infrastruktur
Die Infrastruktur (Gleise, Bahnhöfe) der Kahlgrundbahn gehört der in Schöllkrippen ansässigen Kahlgrund Verkehrs-GmbH (KVG), die bis zum Dezember 2005 auch den Bahnbetrieb durchgeführt hat. Die KVG wurde 1952 als Auffanggesellschaft der in Konkurs geratenen Kahlgrund-Eisenbahn AG (KEAG) gegründet und führt seit dem Verlust ihres SPNV-Auftrags für den Bahnbetrieb nur noch Omnibusverkehr in der Region durch.

Die KVG hat 1997 mit einer umfassenden Attraktivitätssteigerung ihrer Stammstrecke begonnen. So wurden der Fahrweg erneuert und für höhere Geschwindigkeiten ertüchtigt, die Bahnhöfe und Haltepunkte modernisiert und behindertengerecht ausgestattet sowie viele Bahnübergänge technisch gesichert. Weiterhin wurden an den Stationen elektronische Fahrgastinformationssysteme installiert, sodass die Kahlgrundbahn über eine S-Bahn-ähnliche Infrastruktur verfügt. Bei 14 bedienten Stationen auf 23 Kilometern liegt der durchschnittliche Haltestellenabstand bei nur rund 1,6 Kilometern.

Quellen
- "100 Jahre Kahlgrundbahn", KVG, 1998
- "50 Jahre Kahlgrund-Eisenbahn", Kahlgrund-Eisenbahn AG, 1948
- "Nebenbahnen in Unterfranken, Eisenbahn-Fachbuch-Verlag, 2003
- "Fränkische Nebenbahnen", Bufe-Fachbuch-Verlag, 1987
- "Nebenbahnen in Deutschland", Sammelwerk, Geramond-Verlag
- Sammlung Eisenbahnfreunde Kahlgrund