Bäume, Bäume,
sehr viele Bäume stehen wie im Original auf dem Schwarzkopf, der sich über unserer Anlage "Spessartrampe" bis zu einer Höhe von ca. 2,20 m erhebt. Diese Bäume, teilweise aus Naturmaterial, teilweise aus Kunststoff, stammten noch aus der Anfangszeit der Anlage und waren im Lauf der Jahre vergraut und brüchig geworden, so kam der Wunsch nach einer Neubepflanzung auf. Kurzentschlossen schritten wir zur Tat und entfernten mit einem Kahlschlag den gesamten alten Bewuchs. Die neuen Bäume sollten auch eindeutig als Buchen erkennbar sein um den typischen Spessartwald darzustellen. Auf der Suche nach realistischen Modellbuchen kamen wir auf Manfred Grünigs Modellbaum Manufaktur. Nun haben aber dessen Bäume, angesichts der aufwendigen Handarbeit, ihren verständlichen Preis und für den benötigten ganzen Wald hätte dies unseren finanziellen Rahmen völlig gesprengt. Glücklicherweise konnten wir Manfred Grünig für ein Baumbauseminar bei uns gewinnen. Es war beeindruckend, aus welchen doch recht einfachen Ausgangsmaterialien derart realistische Modellbäume entstehen. An einem Samstag hatte jeder der 10 Teilnehmer 2 Baumrohlinge und 2 fertige Bäume, je eine Birke und eine Buche gefertigt. Wir waren alle derart begeistert, daß wir für nächstes Jahr gleich das nächste Seminar, dann zum Thema Nadelbäume, verabredet haben. Nun trennen uns vom gewünschten Wald nur noch viele, aber befriedigende Bastelstunden. Neben fertigen Bäumen kann man bei der Modellbaum Manufaktur auch das Baumaterial erwerben. Zur Zeit werden noch der Waldboden und die Schneisen der Stromleitungen neu gestaltet.
Wer mehr über die Modellbaum Manufaktur erfahren will: www.modellbaum-manufaktur.de

Bahnhof Schöllkrippen um 1960
Der Neubau des Bahnhofs Schöllkrippen ist nun von der Werkstatt in den Anlagenraum gewandert. Dargestellt ist die Zeit um 1960, eine Zeit des Wechsels vom Dampflokbetrieb zu Dieseltriebwagen. Auch der Güterverkehr auf der Schiene hatte noch große Bedeutung für den Kahlgrund. Langwierige Recherchen waren vor dem Bau nötig, das Bahnhofsgebäude, der alte Lokschuppen, die Waggondrehscheibe und die Baywa-Lagerhäuser gibt es nicht mehr, Pläne existieren kaum noch und die Bilddokumente sind sehr rar. Nun sind die meisten Gebäude gebaut, aber im Umfeld steckt noch viel Arbeit. Ein weiterer Grund für die lange Bauzeit liegt in der aufwändigen Elekrtik und Elektronik, die Anlage kann wechselweise sowohl im Analog- als auch im Digitalbetrieb betrieben werden.
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