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Unsere eigene „Weihnachtsgeschichte“

 

Der Bau der Anlage begann im Oktober 2002, wobei eine einfache Spielanlage unter dem Bett meines damals 7-jährigen Sohn entstehen sollte. Der Rahmen besitzt exakt die Außenmaßeeines Bettkastens, sollte auf Rollen unter dem Bett hervorgezogen werden und schon hätte es losgehen können.

Zu diesem Einsatz kam es jedoch nie. Nachdem der Rohbau und die Elektrik nahezu planmäßig fertig gestellt werden konnte, wurde die Anlage zu Weihnachten 2002 – fahrbereit aber noch ohne Landschaft - in Betrieb genommen.

 


Als die Anlage in der Weihnachtszeit in unserem Wohnzimmer stand wurden die Pläne für die Ausgestaltung geschmiedet, welche nicht mehr viel mit einer reinen Spielanlage zu tun hatten. Nachdem die erste Ecke ausgestaltet war zeigte sich bei den Teilnahmen an den folgenden Ausstellungen reges Interesse, da in diesem Zustand die einzelnen Schritte für den Landschaftsbau sehr gut zu sehen und erklären waren. Dieser Umstand hatte letztlich drei Konsequenzen:

1. Aufgrund der Nachfragen wurde im Landschaftsbau so fortgefahren, dass stets die einzelnen Schritte erkennbar waren. Gerade bei dieser Anlagengröße eigentlich eine völlig unproduktive Vergehensweise, die einzig und allein dem Vorführeffekt geschuldet war.

2. Dieser Vorführeffekt war die Geburtsstunde des Volkshochschulkurses „Modelleisenbahnlandschaft gestalten“.

3. Fortan war durch Ausstellungen meine Stimme stark in Mitleidenschaft gezogen.


2006 konnte der Anlagenbau im Wesentlichen abgeschlossen werden. 2007 wurde noch eine Hintergrundkulisse und 2008 die dazugehörige Beleuchtung hinzugefügt. Zu Letzt wurden 2009 auf der Anlage noch 4 Formsignale installiert. Dies wird – abgesehen vom ein oder anderen Detail- auch die letzte Bauaktivität an der Anlage gewesen sein.

Sie ist aufgrund ihrer kompakten Maße ständig aufgebaut und steht im zwischenzeitlich - aus der kleinen Kellerbar - entstandenen Eisenbahnzimmer. Auf ihr werden alle unserer Digitalumbauten getestet und auch vorgeführt. Des Weiteren beschert die Anlage ihrem Besitzer gelegentlich 15 wohltuenden Minuten nach einem stressigen Arbeitstag. Einschalten - Abschalten und träumen.

Ab und zu gewähren wir der Anlage eine kurze Abwechslung vom Dasein im Eisenbahnzimmer. Anlässlich einer Ausstellung zeigen wir sie dann einem größeren Publikum.

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