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Das Motiv stand von Anfang an fest: eine Fjordlandschaft, ein kleiner Kreuzungsbahnhof eingezwängt zwischen Felswänden und dem Wasser, eine Schiffsanlegestelle und ein Wasserfall. Die Abmessungen mit 2,60 x 0,50 m waren durch eine noch freie Ecke im Hobbyraum vorgegeben, eine zweiteilige Ausführung für den Transport im Pkw notwendig. Ich wollte bei dieser Anlage die Form eines Schaukastens ausprobieren – man schaut in die Landschaft, als würde man durch ein Fenster nach draußen sehen. 

Der Gleisplan ist betont einfach gehalten, ebenso die Steuerung. Gefahren wird ohne Automatik mit einem WAC-Fahrregler. Es macht richtig Spaß, die Züge feinfühlig von Hand zu fahren. Die Weichen werden jeweils paarweise als Stoppweichen geschaltet, damit können Kreuzungen und Überholungen mit vier Zügen dargestellt werden. Das Gleismaterial stammt von Fleischmann, das zu schmale Schotterbett wurde mit gesiebtem Ostseesand auf die richtige Breite und Form gebracht.

Hinter den Felswänden verborgen liegt der Schattenbahnhof. Im Gleisplan noch mit zwei Gleisen gezeichnet, wurde inzwischen noch ein drittes Gleis nachgerüstet.